Huch, in einer Woche 1,8 kg?

Das ist ja seltsam. Ok, meine Wiegeroutine ist noch nicht wieder wirklich hergestellt. Wird auch nicht so einfach funktionieren…

Wiegeroutine? Ja, sowas gibt es und als Pummelchen kennt man sich da aus. Das ist sinnvoll, wenn frau wenigstens einigermaßen feststellen will, ob sich die Gewichtskurve eher nach oben oder unten und in welcher Geschwindigkeit bewegt. Nach dem Schweinebraten in Pelzmantel und High Heels ist frau einfach schwerer als ohne, morgens nach dem Badbesuch auf nüchternen Magen.

Als Single habe ich mich einfach jeden Samstag direkt morgens beim ersten Badbesuch ohne jegliche Kleidung auf meiner tollen Waage gewogen. War ja niemand anders da, also konnte ich genau machen was ich wollte. Die Vergleichbarkeit war entsprechend groß.

In meinem jetzigen Zuhause, mit einem Bad und mehreren Bewohnern, gibt es aber nur eine Waage mit einem eingebauten Zufallsgenerator. Außerdem ist das mit einem Bad und mehreren Bewohnern auch immer so eine Sache. Wenn ich da in Ohnmacht falle, ist das Bad womöglich ein wenig länger blockiert. Könnte doch peinlich werden, zumal ich so weit von meinem angestrebten Gewicht entfernt bin. Deshalb wird also in meiner alten Wohnung tagsüber voll angezogen gewogen.

Nun könnten Unbeteiligte meinen, es wäre vielleicht nicht unvernünftig, meine tolle richtige Waage einfach mal mit in die andere Wohnung zu nehmen und das Bad ordnungsgemäß zu verschließen. Aber so überzeugend romantisch ist die Vorstellung nicht, meinem Herzallerliebsten meine Waage anzuschleppen. Ist mir schon peinlich genug, dass er überhaupt von meinen Gewichtsproblemen weiß… Na, kommt Zeit, kommt Rat.

Trotzdem 1,8 kg weniger. Dabei haben sich Hüft- und Taillenumfang nicht verändert. Ist also bestimmt nur eine nichtssagende Schwankung. Immerhin in die richtige Richtung.

Seltsamer Weise war mein Umfang tatsächlich im Vergleich zum Vorjahr nicht so sehr gewachsen, wie es bei der Gewichtszunahme angezeigt gewesen wäre. Vielleicht bekomme ich die Kilos ja schnell wieder runter und kann dann doch endlich weiter in Richtung meines „Normalgewichts“ marschieren. Das wäre ja ein Traum. Kleidergröße 38… Seufz.

 

3 Gedanken zu „Huch, in einer Woche 1,8 kg?

  1. fitgewichtet

    Hallo, Emma,

    es tut super gut, wenn man so schnell Erfolge sieht.

    Ich selbst bin davon abgekommen, Nachkommastellen zu notieren,
    siehe http://twitter.com/fitgewichtet/status/378825364706844672
    und http://friendfeed.com/fitgewichtet/80c48dae/es-war-ja-auch-seinerzeit-nicht-zu-gut-die
    und http://twitter.com/fitgewichtet/status/378822855124721664
    und http://twitter.com/fitgewichtet/status/378823218271768576

    auch keine Komma fünf (,5). Allenfalls eine Tendenz nach unten
    durch einen auf die Zahl folgenden Unterstrich.
    Tendenz nach oben wird nicht notiert!
    Um ehrlich zu sein und mir gleichzeitig Mut zu machen.
    Und möglicherweise auch, um mir selbst keine Panik zu machen.

    Ich finde es wichtig, den Partner einzubinden. Er kann Dich unterstützen.
    Es geht nicht nur um Dein Gewicht. Denn Du willst ja wohl nicht allein
    um des Abnehmens willen abnehmen, sondern weil Du Dir davon positive
    Effekte für Deine Gesundheit und Dein Wohlbefinden versprichst.
    Daran sollte auch Deinem Lebenspartner gelegen sein, dem Menschen,
    mit dem Du Zeit Deiner Zukunft teilen möchtest.
    Natürlich ist es wichtig, dass er Dich auch mit dem Gewicht mag, das
    Deinen Körper jetzt ausmacht. Und möglicherweise fließen Ängste
    ein, dass Du Dich nicht nur körperlich, sondern auch in Deiner Persönlichkeit
    veränderst. Aber offene Gespräche über Deinen Wunsch, zu einem niedrigeren
    Gewicht zu kommen, und Deinen Wunsch an ihn, Dich dabei zu unterstützen,
    bieten Euch die Gelegenheit zum Zueinanderfinden und Zusammenwachsen.

    Außerdem kann er sicherlich eine gelegentlich auftretende Übellaunigkeit
    besser einschätzen und angemessen damit umgehen.

    Solltest Du (wider Erwarten) keine ehrliche Unterstützung von ihm erwarten
    können, dann ist es eine hervorragende Gelegenheit, Deine Grenzen (mit dem
    Raum, den Du brauchst) zu erkennen und Deine Erkenntnisse zu kommunizieren.

    Man tut Menschen, die einen lieben, keinen Gefallen, wenn man seine eigenen
    Grenzen nicht kennt. Wer mich liebt, möchte, dass ich wie eine Schale erst dann
    abgebe, wenn ich selbst ausreichend – bis an meine Grenzen – gefüllt bin.
    (inspiriert von Bernhard von Clairvaux:
    http://www.voller-worte.de/blog/2012/aus-dem-anderen-advent/)

    Das ist jetzt sehr philosophisch und vermutlich nicht nur ein bisschen zu viel
    des Guten und passt vielleicht auch gar nicht auf Dich, kam mir aber gerade
    in den Sinn 😉 Ich lasse es stehen, denn vielleicht macht mir das selbst
    irgendwann einmal den Mut, den ich dann gerade brauche.

    Kleidergröße 38 habe ich jetzt übrigens wieder und geniiiiiieße es ausgiebig!

    Ein Hoch jedenfalls auf die gute alte Analog-Waage!
    Vielleicht sollte man sich sogar noch eine Zusatzregel aufstellen, dass
    Wiegen auf Waagen mit Digitalanzeige und/oder Batterie verboten ist 🙂

    Viele Grüße,
    fitgewichtet

    Antwort
    1. emmareloaded Autor

      Boh, 38, ein Träumchen, gratuliere!
      Och, das mit der Waage würde ich jetzt nicht überbewerten. Tatsächlich ist es wichtig, relativ genau zu wissen, wohin frau sich entwickelt, damit man nicht versehentlich die Klamotten umtauschen geht, die ja wohl „eingelaufen“ seien, sondern den Realitäten ins Auge sieht. Das mit dem Körperfettanteil habe ich ehrlich gesagt noch nie wirklich verstanden. Wenn ich in meinen Speck kneife, finde ich das zu viel, mein Schatz findets -entschuldigt- geil. Deshalb mache ich trotzdem so viel Sport, wie ich will und kann.
      Die analogen Waagen, die ich kenne, zeigen jeweils einige Kilo mehr oder weniger an, je nachdem wie rum sie schief stehen oder man das Gewicht verlagert. Das finde ich persönlich störend und demotivierend. Wenn ich schon durchringe, dieses Monster zu besteigen, dann soll es mir verdammt noch mal auch die Wahrheit entgegenschreien. Ich will dann wissen, wie schlimm oder toll es wirklich in diesem Moment ist, inklusive Nachkommastellen:)
      Das Problem ist übrigens weniger mein Liebster als vielmehr ich und mein verrücktes Schamgefühl. Mein Schatz will natürlich alles tun, um mich zu unterstützen und mich glücklich zu machen. Seinetwegen soll ich meine Waage ruhig mitbringen und muss einfach nur sagen, was ich möchte. Nur ich werde schon rot bei dem Gedanken… tja… Emma halt…
      Liebe Grüße
      Emma

      Antwort
  2. Pingback: Sicherung: August 2014 | fitgewichtet

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