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Woche 3, 2015… geschafft!

Der Donnerstag zog sich zwar am Ende wie die letzten Kilometer einer 25-km-Rheinsteigwanderung, bin dann aber doch durchs Ziel gekommen.YES!

Allerdings liege ich jetzt mit Bronchitis im Bett. Ein Schelm, der böses dabei denkt… Ist Fasten im Winter doch zu anstrengend?

Jedenfalls merke ich meine Rundungen wieder knackiger werden. Klar, noch nicht wirklich sichtbar aber ich fühle es. Tut ziemlich gut. Und meine Hosenauswahl wird wieder erträglicher.

Überlege, wie außenorientiert ich eigentlich bin und ob das nicht vielleicht zu dünnes Eis ist, um sich daranzu orientieren.

Eis wäre jetzt jedenfalls lecker. Fieberdelirium…

„Wat nu?“ sprach Zeus, „Die Götter sich besoffen.“

Heute ist also Fastentag zwei der Woche. Warum ist der Donnerstagnur oft so ein Stresstag? War das früher auch schon so?

Vielleicht sollte ich meinen zweiten Fastentag der Woche doch auf den Mittwoch legen? Weiterlesen

5-2 Fasten verleiht Flügel

Hmmmm, es füht sich manchmal so gut an, diese Leichtigkeit! Hach, wie wundervoll!

Hatte schon wieder vergessen, so schön kann sich das Fasten anfühlen. Der Körper fühlt sich so unbeschwert an. So gut.

Nicht, dass ich schon massig abgenommen hätte, aber Weiterlesen

Die Feste muss man feiern wie sie fallen

In der letzten Woche sind unvermeidbare Festivitäten am Ende der Woche einfach  dazwischen gegrätscht. Donnerstag als zweiter Fastentag fiel also flach. Meine Disziplin war schon mal besser.

Ehe ich mich aber in Selbstzweifeln und Selbstzerfleischung ergehe, ist die Woche schon vorbei und morgen eine neue Chance, die genutzt werden möchte. Yes.

Happy New Year!

Natürlich, die Weihnachtsfeiertage, Sylvester mit Mamis Trostküche inklusive heiße Schokolade mit Rum und Sahne und eine Seele im Ungleichgewicht reichen  zum DIE-HOSEN-SIND-ZU-ENG-ALARM völlig aus, dank guter Vorarbeit im Herbst. Ich bin fällig.2015/01/img_2902-0.jpg

Also, back to the roots. Ich weiß, das habe ich schon mehrfach angekündigt aber diesmal meine ich es wirklich. Es wird wieder gefastet, zweimal die Woche. Heute ist Tag eins 2015.

Hier mein Frühstück, ca. 200 Kalorien.

Grusel mich schon vor dem Gang auf die Waage.

 

Üben, üben, üben…

Geschafft, YEAH! Gefastet! Und -by the way- gesportelt. Boh bin ich gut!

Neben dem Kaffee heute morgen gab es ein hartgekochtes Ei, eine Stunde hardcore Yoga, viel gedünsteten Spinat mit einer Scheibe geräuchertem Lachs (made by my man und sehr lecker:)).

Gestern hatte ich wohl den Kursplan verwechselt. Gosh war ich lange nicht mehr da. Langhantelkurs im Frauenfitnessstudio. Damit will ich aber so garnichts zu tun haben. Also wurde nur 30 Minuten gesteppt. Bei Madonnamusik. Naja. Madonna hat tatsächlich das Studio übernommen. Die hängt da überall rum. Sogar im Ruheraum in Strapsen, auf 3 x 3 Metern. Ich finde es eher etwas irritierend, wenn ich die Augen nach Yoga, Meditation, Sauna und Entspannung öffne und diese verkrampfte Lady im SM-Look mich anschmachtet.

Dafür fand heute wieder mein Lieblingsyogakurs statt, allerdings mit einer Vertretungslehrerin, die eher von der Krafttrainingsfraktion war. Morgen werde ich wahrscheinlich meine Arme nicht heben können. Und Madonna schaute die ganze Zeit zu, in 4 x 4 Metern. Total entspannend. Man sieht ihr den erhobenen Zeigefinger im Gesicht an, mit dem sie Disziplin und Durchhaltevermögen fordert.

Gleichzeitig musste ich in diesen riesigen Fitnessstudiospiegeln feststellen, dass die Gewichtszunahme -gemessen an Madonna- doch sehr viel mehr zu sehen ist, als mein Schatz mir so gesteht. Er meint ja immer, dass ich ihm gefalle, wie ich bin. Schön, so einen super charmanten Mann zu haben. Oder sollte ich ihn dringend zum Augenarzt schicken? Na, wohl eher nicht. Aber Madonna würde es sicher anders sehen. Nicht so liebevoll. Ich weiß, was mir besser gefällt.

Jedenfalls ist wieder ein Schrittchen geschafft. Morgen früh werde ich mal die Waage konfrontieren.

Puh, den Berg hinauf, ich schaff das schon, ich schaff das schon…

Donnerstag, Woche vier. 5-2-Diät.

Habe den Fastenmontag nicht geschafft. Mal wieder. Mist. Und werde wohl auch keinen Ersatztag diese Woche schaffen. Mist, Mist, Mist. Ist mindestens eine knusprig gegrillte Dorade mit Bratkartoffeln und ziemlich viel, sehr leckeres, cremiges Tiramisu dazwischen gekommen. Der Kampf war schon verloren, bevor er überhaupt anfing. Das Tiramisu war einfach zu gut.

Immerhin habe ich auf kluges Anraten einer lieben Kommentiererin das Frühstücken weitgehend aufgegeben. Das heißt, morgens trinke ich in der Weiterlesen

Woche drei und bleib dabei

Da unke nochmal jemand herum von wegen, ich würde das mit dem 5-2-Fasten eh nicht schaffen. Ha! Die dritte Woche ist fast durch und ich mache weiter.

Dem aufmerksamen Leser wird auffallen, dass ein Montags-Donnerstagsfaster wie ich, am heutigen Mittwoch schon etwas von „fast durch“ faselt. Tatsächlich Weiterlesen

Huch, in einer Woche 1,8 kg?

Das ist ja seltsam. Ok, meine Wiegeroutine ist noch nicht wieder wirklich hergestellt. Wird auch nicht so einfach funktionieren…

Wiegeroutine? Ja, sowas gibt es und als Pummelchen kennt man sich da aus. Das ist sinnvoll, wenn frau wenigstens einigermaßen feststellen will, ob sich die Gewichtskurve eher nach oben oder unten und in welcher Geschwindigkeit bewegt. Nach dem Schweinebraten in Pelzmantel und High Heels ist frau einfach schwerer als ohne, morgens nach dem Badbesuch auf nüchternen Magen.

Als Single habe ich mich einfach jeden Samstag direkt morgens beim ersten Badbesuch ohne jegliche Kleidung auf meiner tollen Waage gewogen. War ja niemand anders da, also konnte ich genau machen was ich wollte. Die Vergleichbarkeit war entsprechend groß.

In meinem jetzigen Zuhause, mit einem Bad und mehreren Bewohnern, gibt es aber nur eine Waage mit einem eingebauten Zufallsgenerator. Außerdem ist das mit einem Bad und mehreren Bewohnern auch immer so eine Sache. Wenn ich da in Ohnmacht falle, ist das Bad womöglich ein wenig länger blockiert. Könnte doch peinlich werden, zumal ich so weit von meinem angestrebten Gewicht entfernt bin. Deshalb wird also in meiner alten Wohnung tagsüber voll angezogen gewogen.

Nun könnten Unbeteiligte meinen, es wäre vielleicht nicht unvernünftig, meine tolle richtige Waage einfach mal mit in die andere Wohnung zu nehmen und das Bad ordnungsgemäß zu verschließen. Aber so überzeugend romantisch ist die Vorstellung nicht, meinem Herzallerliebsten meine Waage anzuschleppen. Ist mir schon peinlich genug, dass er überhaupt von meinen Gewichtsproblemen weiß… Na, kommt Zeit, kommt Rat.

Trotzdem 1,8 kg weniger. Dabei haben sich Hüft- und Taillenumfang nicht verändert. Ist also bestimmt nur eine nichtssagende Schwankung. Immerhin in die richtige Richtung.

Seltsamer Weise war mein Umfang tatsächlich im Vergleich zum Vorjahr nicht so sehr gewachsen, wie es bei der Gewichtszunahme angezeigt gewesen wäre. Vielleicht bekomme ich die Kilos ja schnell wieder runter und kann dann doch endlich weiter in Richtung meines „Normalgewichts“ marschieren. Das wäre ja ein Traum. Kleidergröße 38… Seufz.

 

Aller Anfang ist schwer und durchhalten um so mehr…

Bin ja große Anhängerin der kleine-Schritte-Theorie. Also, das erste Schrittchen ist geschafft.

„Mal wieder“, könnten manche herummäkeln, mein Ego zum Beispiel. „Haben wir doch schon mal gelesen. Emma, das sagst Du jedes Mal!“ Stimmt schon. Habe dieses Jahr schon mal versucht wieder anzufangen und bin spe(c)ktakulär gescheitert.

Nun, hinfallen kann ja jeder. Wichtig ist doch, dass man sich nicht entmutigen lässt, oder? Die Balance im Leben gibt’s eben nicht auf Patentrezept, auch nicht, wenn 5-2-Diät draufsteht.

Habe beschlossen, mich nicht zu quälen mit dem 5-2-Fasten. Es soll mir gut tun und mich unterstützen. Sonst kann es kaum gesund sein, meine ich. Also wird gefastet, wenn es passt. Das Leben ist einfach zu kurz um zu leiden und ich bin eben nicht in Gänze immer perfekt diszipliniert. Ja, blöd, aber leider nicht zu ändern.

Habe das Fasten gestern immerhin durchgehalten und es ging mir erstaunlich gut damit. Frühstück war mangels Hunger entbehrlich. Also reichte mir morgens ein Kaffee mit ein bisschen 1,5 % iger Milch. Bei den Temperaturen muss man sowieso viel trinken, was den Hunger bis nachmittags lässig auf Abstand hielt. Mittags ein gekochtes Ei und ein bisschen Gurke, sehr lecker.

Am Abend habe ich sogar noch eine Freundin in der Kneipe getroffen. Mit ein paar Hähnchenstreifen auf leckerem Blattsalat und frischen Pfefferminztee war es ein lustiger Mädelsabend. Auch mal schön. Bin stolz wie Oskar!

Morgen geht es weiter mit dem zweiten Tag. Na, mal sehen. Letztes Jahr war es schon normal für mich, die zwei Tage die Woche zu fasten. Jetzt muss ich die Routine erst wieder üben. Und ja, ich werde bestimmt wieder einbrechen. Na und?! Dann fange ich eben wieder an. So ist das Leben eben, wenn frau so leicht zunimmt.

Aber heute wird normal gegessen. Zum Frühstück gab es Greensmoothie und Toast. Heute Abend Sushi in meinem Lieblingsladen mit dem Liebsten. Hach, das Leben kann so schön sein.