Schlagwort-Archive: gesunde Ernährung

Woche drei und bleib dabei

Da unke nochmal jemand herum von wegen, ich würde das mit dem 5-2-Fasten eh nicht schaffen. Ha! Die dritte Woche ist fast durch und ich mache weiter.

Dem aufmerksamen Leser wird auffallen, dass ein Montags-Donnerstagsfaster wie ich, am heutigen Mittwoch schon etwas von „fast durch“ faselt. Tatsächlich Weiterlesen

Apropos „das Leben ist zu kurz, um zu leiden“

Das ist vielleicht ein etwas steiler Programmsatz. Schließlich lässt sich das Leiden im Leben kaum verhindern. Und da kommen wir zum Kernthema der letzten Tage im Netz: RWS – Robin Williams Selbstmord.

Die Depression ist für diesen Blog ein sicher viel zu komplexes Thema und doch gibt es einen Zusammenhang zwischen Ernährung und Seele. Denn auch wenn es sicher zu kurz gegriffen wäre, Depressionen als bloßes chemisches Ungleichgewicht einzuordnen und allein durch Medikamente heilen zu wollen, so ist der Einfluss eines chemischen Ungleichgewichts zumindest als ein Faktor bei der Weiterlesen

Huch, in einer Woche 1,8 kg?

Das ist ja seltsam. Ok, meine Wiegeroutine ist noch nicht wieder wirklich hergestellt. Wird auch nicht so einfach funktionieren…

Wiegeroutine? Ja, sowas gibt es und als Pummelchen kennt man sich da aus. Das ist sinnvoll, wenn frau wenigstens einigermaßen feststellen will, ob sich die Gewichtskurve eher nach oben oder unten und in welcher Geschwindigkeit bewegt. Nach dem Schweinebraten in Pelzmantel und High Heels ist frau einfach schwerer als ohne, morgens nach dem Badbesuch auf nüchternen Magen.

Als Single habe ich mich einfach jeden Samstag direkt morgens beim ersten Badbesuch ohne jegliche Kleidung auf meiner tollen Waage gewogen. War ja niemand anders da, also konnte ich genau machen was ich wollte. Die Vergleichbarkeit war entsprechend groß.

In meinem jetzigen Zuhause, mit einem Bad und mehreren Bewohnern, gibt es aber nur eine Waage mit einem eingebauten Zufallsgenerator. Außerdem ist das mit einem Bad und mehreren Bewohnern auch immer so eine Sache. Wenn ich da in Ohnmacht falle, ist das Bad womöglich ein wenig länger blockiert. Könnte doch peinlich werden, zumal ich so weit von meinem angestrebten Gewicht entfernt bin. Deshalb wird also in meiner alten Wohnung tagsüber voll angezogen gewogen.

Nun könnten Unbeteiligte meinen, es wäre vielleicht nicht unvernünftig, meine tolle richtige Waage einfach mal mit in die andere Wohnung zu nehmen und das Bad ordnungsgemäß zu verschließen. Aber so überzeugend romantisch ist die Vorstellung nicht, meinem Herzallerliebsten meine Waage anzuschleppen. Ist mir schon peinlich genug, dass er überhaupt von meinen Gewichtsproblemen weiß… Na, kommt Zeit, kommt Rat.

Trotzdem 1,8 kg weniger. Dabei haben sich Hüft- und Taillenumfang nicht verändert. Ist also bestimmt nur eine nichtssagende Schwankung. Immerhin in die richtige Richtung.

Seltsamer Weise war mein Umfang tatsächlich im Vergleich zum Vorjahr nicht so sehr gewachsen, wie es bei der Gewichtszunahme angezeigt gewesen wäre. Vielleicht bekomme ich die Kilos ja schnell wieder runter und kann dann doch endlich weiter in Richtung meines „Normalgewichts“ marschieren. Das wäre ja ein Traum. Kleidergröße 38… Seufz.

 

Auf einem Bein kann man nicht stehen

Deshalb folgt heute: Fastentag 2 diese Woche!

Und, ich habe eine Neuerung eingeführt:

Sonst habe ich am Fastentag oft versucht vollzeitig zu arbeiten und mich dann abends -nach einem oft etwas lieblosen Snack- ziemlich  schnell verkrochen. Heute werde ich bewusst und geplant etwas früher Schluss machen.

Gestern hat mein Liebster ganz leckere frische Doraden gekauft, was meinem Fastenplan doch etwas zuwider läuft.  Weiterlesen

Aller Anfang ist schwer und durchhalten um so mehr…

Bin ja große Anhängerin der kleine-Schritte-Theorie. Also, das erste Schrittchen ist geschafft.

„Mal wieder“, könnten manche herummäkeln, mein Ego zum Beispiel. „Haben wir doch schon mal gelesen. Emma, das sagst Du jedes Mal!“ Stimmt schon. Habe dieses Jahr schon mal versucht wieder anzufangen und bin spe(c)ktakulär gescheitert.

Nun, hinfallen kann ja jeder. Wichtig ist doch, dass man sich nicht entmutigen lässt, oder? Die Balance im Leben gibt’s eben nicht auf Patentrezept, auch nicht, wenn 5-2-Diät draufsteht.

Habe beschlossen, mich nicht zu quälen mit dem 5-2-Fasten. Es soll mir gut tun und mich unterstützen. Sonst kann es kaum gesund sein, meine ich. Also wird gefastet, wenn es passt. Das Leben ist einfach zu kurz um zu leiden und ich bin eben nicht in Gänze immer perfekt diszipliniert. Ja, blöd, aber leider nicht zu ändern.

Habe das Fasten gestern immerhin durchgehalten und es ging mir erstaunlich gut damit. Frühstück war mangels Hunger entbehrlich. Also reichte mir morgens ein Kaffee mit ein bisschen 1,5 % iger Milch. Bei den Temperaturen muss man sowieso viel trinken, was den Hunger bis nachmittags lässig auf Abstand hielt. Mittags ein gekochtes Ei und ein bisschen Gurke, sehr lecker.

Am Abend habe ich sogar noch eine Freundin in der Kneipe getroffen. Mit ein paar Hähnchenstreifen auf leckerem Blattsalat und frischen Pfefferminztee war es ein lustiger Mädelsabend. Auch mal schön. Bin stolz wie Oskar!

Morgen geht es weiter mit dem zweiten Tag. Na, mal sehen. Letztes Jahr war es schon normal für mich, die zwei Tage die Woche zu fasten. Jetzt muss ich die Routine erst wieder üben. Und ja, ich werde bestimmt wieder einbrechen. Na und?! Dann fange ich eben wieder an. So ist das Leben eben, wenn frau so leicht zunimmt.

Aber heute wird normal gegessen. Zum Frühstück gab es Greensmoothie und Toast. Heute Abend Sushi in meinem Lieblingsladen mit dem Liebsten. Hach, das Leben kann so schön sein.

Montag, immer wieder ein guter Tag für einen Neuanfang.

Die Sonne scheint, Frühling liegt in der Luft und die Hosen kneifen. Wer kennt das nicht? Weihnachten, deftiges Winteressen und wenig Bewegung an der frischen Luft hinterlassen eben Spuren. Weiterlesen

Ouups, I did it again

Als ich gestern morgen im Bett neben mich guckte, lag da ein völlig entkräfteter, verhungerter Mann mit kalten Füßen und Händen, Kopfschmerzen, unfähig aufzustehen und mich undeutlich, sehr entfernt an meinen eigentlich kraftvollen, morgenaktiven Liebsten erinnernd. Erst nach einer kurzen Rettungsaktion in Sachen „Frühstück mit Kaffee“ ging es wieder einigermaßen. Weiterlesen

It’s a date

Um das voran zu schicken: Wir, mein Liebster und ich, werden also morgen gemeinsam fasten.

Mein Liebster ist offenbar auch neugierig aufs Fasten. Ehrlicherweise muss ich zugeben, dass er dies sogar seit seiner Kenntnis meines „Hobbys“ betont. Er möchte, auf diese, eigentlich doch meine Reise gerne mitgenommen werden. Soweit so gut.

Allerdings weiß er ja noch nicht, was damit zusammenhängt und wie es sich für ihn anfühlen wird. Ich weiß auch nicht, wie Weiterlesen

…ich armer Tor bin so schlau als wie zuvor

Um dem zuvor zu kommen: Nein, ich habe es nicht geschafft. Ich habe gestern nicht gefastet und es heute nicht geschafft nachzuholen.

Bin ich jetzt verzweifelt? Ehrlich gesagt hält die Verzweiflung sich noch in Grenzen. Im Moment ist allerdings die Situation auch nicht so dramatisch, dass es jetzt akut notwendig wäre zu fasten. Trotzdem, die Richtung ist -glaube ich- nicht so wirklich die richtige. Traue mich ja nicht auf die Waage. Insofern kann ich es nur an den Klamotten sehen und in dieser Beziehung bin ich ziemlich gut in der Selbsttäuschung.

Was ist also der richtige Weg?

Einerseits habe ich das Gefühl, Fasten wird angesichts der Situation „Liebe“ völlig überbewertet. Andererseits habe ich Angst, mich zu verlieren und wieder so unglaublich aus der Form zu geraten.

Alles hat seine Zeit?

Ich bin nicht sicher. Eigentlich möchte ich diese wunderbare Zeit der Verliebtheit genießen und im Augenblick nicht durch die beiden Tage der Einkehr unterbrechen. Denn das ist Fasten für mich: Tage des Rückzugs und Erkennens sowie Besinnung auf mich und meine Bedürfnisse.

Nun sind meine Bedürfnisse im Augenblick zugegebenermaßen völlig unreflektiert und eindimensional in eine Richtung eingeschränkt: Verliebtheit, ick hör Dir trapsen.

Tja, „Wat nu?“ sprach Zeus “ Die Götter sind besoffen.“

Fluch oder Segen…

Verliebt sein ist wundervoll. Zunächst war es auch gar nicht schlimm, dass ich das Fasten nicht mehr wirklich hingekommen habe. Frisch verliebt, da hat man sowieso eher wenig weltlichen Appetit.

Doch die Entwicklung verläuft seit Weihnachten doch in eine etwas andere Richtung. Denn mein Liebster will mich rundum verwöhnen. Wobei Weiterlesen